1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach: Die Zahlen zum Derby

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88 Derbys haben der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach bislang in der Bundesliga ausgetragen – gegeneinander: Sowohl in Köln als auch in Mönchengladbach gilt das Duell des dreimaligen (Köln) mit dem fünfmaligen Meister als das wahre Derby. Dabei ist die Entfernung zwischen Köln und Mönchengladbach die weiteste der rheinischen Rivalen: 60 Kilometer liegen zwischen Rhein-Energie-Stadion und Borussia-Park. Von Müngersdorf zur Düsseldorfer Merkur-Spiel-Arena sind es 55 Kilometer, zur Bay-Arena in Leverkusen nur 22 Kilometer. Zum Vergleich: Die Alte Försterei von Union Berlin und das Olympiastadion, wo Hertha spielt, liegen mit 30 Kilometern deutlich weiter voneinander entfernt als Köln und Leverkusen. Doch das echte Derby ist das zwischen Köln und Mönchengladbach.

Ein verbindendes Element der Rivalen ist Hennes Weisweiler. Die Kölner benannten ihren Geißbock nach dem Mann, mit dem sie 1949 als Spielertrainer in die Oberliga West aufsteigen und im Jahr 1978 mit dem Double den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern sollten.

Der Borussia-Park im Mönchengladbacher Nordpark hat die Anschrift Hennes-Weisweiler-Allee 1 – Weisweiler, geboren in Lechenich, das heute zu Erftstadt gehört, führte die Mönchengladbacher zum Sieg im Uefa-Pokal 1975 sowie zu drei Meisterschaften (1970, 1971 und 1975). Der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach haben zahlreiche Legenden hervorgebracht – eine ihrer größten teilen sich die Rivalen vom Rhein.

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Ihre Mittelfeldgenies haben beide Vereine für sich allein: Günter Netzer prägte einen der großen Momente der rheinischen Rivalität: Im Pokalfinale 1973 zwischen Köln und Mönchengladbach wechselte sich Netzer kurz vor Beginn der Verlängerung selbst ein und erzielte drei Minuten später den 2:1-Siegtreffer für die Borussia.

Kölns Spielmacherlegende Wolfgang Overath nahm an drei Weltmeisterschaften teil und war einer der maßgeblichen Spieler beim WM-Triumph  1974 im eigenen Land. Overath (81 Länderspiele/Netzer: 37) absolvierte alle Partien der deutschen Mannschaft von Beginn an und erzielte zwei Tore.   Netzer dagegen wurde nur einmal eingewechselt: beim 0:1 gegen die DDR in der 70. Minute – für Wolfgang Overath.

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