Kein Sieger im Kreisderby | Sport Hofgeismar/Wolfhagen

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 Zierenberg – Das mit Spannung erwartete Kreisduell der Fußball-Gruppenliga zwischen Aufsteiger TSV Zierenberg und dem FSV Wolfhagen sah am Donnerstagabend vor 200 Zuschauern auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn keinen Sieger.

Als der souverän leitende Unparteiische Jan Mintken aus Kassel die Partie nach 95 Minuten abpfiff, stand ein 1:1-Remis zu Buche.

Platzherrentrainer Daniel Schmidt war mit der Vorstellung im ersten Heimspiel nach vier Auswärtsaufgaben zufrieden: „Meine Mannschaft ist mit einer gesunden Einstellung ans Werk gegangen, hat gegen einen starken Gegner gut gearbeitet und sich den Punkt verdient – und sie hatte auch das notwendige Quäntchen Glück.“

Letzteres vermisste FSV-Coach Halil Inan für seine Elf. Er bescheinigte seiner Mannschaft nach vier Nullnummern in Folge eine gute Präsenz, war mit der Leistung der „Wölfe“ nicht unzufrieden, nur das Ergebnis trübe seine Freude über den ersten Punktgewinn. Denn von den Spielanteilen und Chancen hätten die Rot-Weißen von der Liemecke den Dreier mitnehmen können.

Die anstoßenden Platzherren versuchten überfallartig in die Erfolgsspur zu kommen. Gespielt waren noch keine 60 Sekunden, da konnte die FSV-Abwehr einen Schuss von Fabio Ohms noch zur Ecke abblocken. Fast im direkten Gegenzug fasste sich der Wolfhager Kevin Genilke ein Herz, hielt einfach einmal drauf – doch der Ball zischte um Papierbreite am Pfosten vorbei.

Denn stimmten die Wolfhager schon den Torjubel an. Julius Knatz zog ab, doch TSV-Keeper Tobias Hauk drehte den Ball akrobatisch fliegend noch über die Stange. Wolfhagen besaß zwar optisch ein spielerisches Plus, fand aber in der hervorragend organisierten und gestaffelten Platzherrenabwehr einfach nicht die zum Erfolg notwendige Lücke. Zierenberg dagegen lauerte auf Kontermöglichkeiten – und hatte Erfolg damit, ging wie aus dem Nichts nach einem Pressschlag vor dem FSV-Gehäuse durch Mirko Schlummer (22.) in Führung. Robin Möller hätte den Vorsprung gar ausbauen können, doch sein Volley-Gewaltschuss strich um Millimeter über die Querlatte.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Wolfhager mehr und mehr das Heft in die Hand. Nachdem David Michels (54.) Pech mit einem Pfostenschuss hatte, machte es eine Minute später Julius Knatz (55.) nach feiner Vorarbeit von Timo Wiegand, der schon Torwart Hauk ausgespielt hatte, dann gefoult wurde, besser – traf zum 1:1-Ausgleich.

Wolfhagen erhöhte nun noch einmal die Schlagzahl, hätte den Chancen nach den Deckel draufmachen können. So ließ Andre Nordmeier Keeper Hauk aussteigen, doch Nico Töppel kratzte den Ball noch von der Linie. Dann hatte Wiegand völlig freie Bahn, visierte jedoch die Wolken an. Das hätte Grgic (89.) bestrafen können, verzweifelte jedoch an Torwart Dietrich, den kurz danach Möller rüde foulte, dafür Gelb-Rot sah.

Hauk – Hartmann, Knoche, Töppel (80., Fingerling), Kanngießer, Dauermeier, Dzaja (73., Pötter), Ohms (46., Rusche), Möller, Schlummer, Grgic.

Dietrich – Bakin, Djobissie, Knatz, Wiegand, Schaake (53., Turan), V. Moskaltschuk (70., Nordmeier), Taege, Michels, Kaiser, Wagener (55., Deiß). 1:0 Schlummer (22.), 1:1 Knatz (55.).

Gelb-Rot für Möller (89.). zih

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