RTL2-Show “Konny Goes Wild”: “Mein Vater war ein Diktator”: Thorsten Legat erzählt Konny Reimann von seiner harten Kindheit

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Es erinnerte ein wenig an das Dschungelcamp, mit dem sich Thorsten Legat ja bestens auskennt: Der Ex-Fußballer wurde 2016 schließlich Dritter in der RTL-Show. Nun war er aber gemeinsam mit Konny Reimann beim RTL2-Format “Konny Goes Wild” zu sehen und zog mit dem bekannten Auswanderer durch Südafrika. In einem viertägigen Survival-Trip ging es bei 35 Grad Durchschnittstemperatur 40 Kilometer durchs Land. Nur bepackt mit einem Survival-Kit. Neben so manchem Macho-Spruch wurde es aber auch emotional am Lagerfeuer.

Bis es dazu kam, mussten sich die Männer aber erst einmal als Machos beweisen. Nachdem Konny Reimann ein Gewehr und ein Samurai-Schwert einpackte – wegen der wilden Tiere –, schrie Thorsten Legat sein berühmtes “Kasalla” ins Tal. Auf Konny Reimanns Frage, was das denn bedeute, hatte der 50-Jährige erst einmal keine Antwort. Dann fiel ihm aber ein: “Das bin ich: Thorsten Legat Kasalla!” Als Konny Reimann immer weiter nachhakte, fühlte sich der Ruhrpottler veräppelt: “Ich reiß dir gleich den Pimmel ab!”, sagte der im Scherz. Man merkte: Die Männer verstehen sich. 

Thorsten Legat: “Er hat uns auf die Fresse gehauen”

Konny und Wendler 12.11Neben so manchem lustigen Spruch und einem offensichtlich anstrengenden Fußmarsch wurde es am Lagerfeuer aber auch emotional. Thorsten Legat schüttete in Dschungelcamp-Manier sein Herz aus. Er sei der jüngste Sohn einer Großfamilie gewesen. Sein Vater war Bergmann, seine Mutter Raumpflegerin, erzählte er. Sein ältester Bruder habe ihn damals erzogen, erklärte Legat. Der sei aber vor 16 Jahren verstorben. Das sei für den 50-Jährigen sehr schwer gewesen. Sein Vater habe sich aus der Erziehung dagegen rausgehalten. “Der war ein Diktator, kam nach Hause und hat uns tyrannisiert und auf die Fresse gehauen, im alkoholisierten Zustand.”

Bei Konny Reimann trafen die Worte auf Verständnis. Der habe Ähnliches erlebt: “Bei mir war es genauso. Ich habe angefangen mit Karate, um mich gegen meinen Vater zu wehren.” Die beiden sonst so harten und lustigen Männer zeigten sich am Lagerfeuer von einer ganz anderen Seite. Konny Reimann fand, sie können stolz auf sich sein: “Aber wir haben es ja geschafft, wir haben uns selbst dahin gebracht, wo wir jetzt sind.”

Thorsten Legat und Konny Reimann schwärmen füreinander

Sowieso merkte man, dass die beiden Männer harmonieren. Nur eine Sache störte Legat dann doch: “Ich hasse das, der läuft hier immer rum wie eine Gazelle.” Er, der Jüngere und ehemalige Profi-Sportler, hinkte ganz schön hinterher. Nach vier Tagen dann die Erlösung: Die Frauen der beiden Männer waren in Sicht. Und somit das Ende des Survival-Trips. “Das ist das schönste Ereignis meines Lebens”, resümierte Thorsten Legat. Und schwärmte weiter: “Südafrika war für mich ein Kindheitstraum, den ich mit einem wunderbaren Menschen erleben durfte.” Auch Konny Reimann war von seinem Kollegen angetan: “Thorsten ist Konny-approved, wir haben eine Wellenlänge.” 

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